Das Bild von Hans Thoma im Augustinermuseum, ließ mich an das Gedicht von Nelly Sachs denken. So hab ich es mir vor vielen Jahren, als ich noch kinderlos war, vorgestellt. Chor der Ungeborenen Wir UngeborenenSchon beginnt die Sehnsucht an uns zu schaffenDie Ufer des Blutes weiten sich zu unserem Empfang,Wie Tau sinken wir in„Von der Poesie zur Wirklichkeit“ weiterlesen
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„…. vom Ziele ziehen lassen….“ Und dann stand sie „erstmal“ da. Schnell stellte sich heraus, dass meine auf einen Besenstiel gesteckte „Gummiflitsche“ zu keinem befriedigenden Ergebnis führte. Also blieb die Leiter da „erstmal“ stehen… Im Herbst lag dann „das blaue Wunder“ am Straßenrand und brachte das Vorhaben in Erinnerung – leider ebenfalls ohne die nötige weiterlesen
“Mach den Mund zu!“
Es ist allseits bekannt, dass Mundatmung für unseren Organismus gesünder ist als Nasenatmung. Insbesondere im Winter, wenn die Außentemperatur sinkt, spüren wir, dass die Lunge beim Mundatmen kühler wird, als wenn die Luft den längeren und engeren Weg über die Nase nimmt und unterwegs noch für den sprichwörtlich „kühlen Kopf“ sorgt. Wer sich einigermaßen „im„“Mach den Mund zu!““ weiterlesen
„Meine Ruh ist hin, mein Herz ist schwer…“
Was tun bei plötzlich auftretenden Bluthochdruck? Diese Diagnose hatte ich im vergangenen Frühjahr auf dem Weg zum Blutspenden. Mein Blutdruck war bis dahin immer sehr niedrig (so etwa 120/70) gewesen. Der eilig aufgesuchte Kardiologe war nach der Untersuchung höchst alarmiert und bereitete mich darauf vor, „ab jetzt eben“ regelmäßig Tabletten nehmen zu müssen. Ein Belastungs-EKG„„Meine Ruh ist hin, mein Herz ist schwer…““ weiterlesen
Arbeitstitel: Wie sag ich meiner Familie, dass es mir schlecht geht, ich aber trotzdem nicht zurückkommen mag? Wie sag ich, dass ich keine Verantwortung übernehmen kann …und dass ich kein Geld schicken werde, weil ich nichts habe?
“… und um sich ein Ansehen zu geben, sagte er „ich habe eine Tochter, die kann Stroh zu Gold spinnen” Und damit nimmt für gewöhnlich das Unheil seinen Lauf. Im Märchen hat die Aufrechterhaltung dieser Lüge einen hohen Preis. Das Kind, die Zukunft werden verkauft. Was hat das mit dem Thema zu tun? Viel Es„Arbeitstitel: Wie sag ich meiner Familie, dass es mir schlecht geht, ich aber trotzdem nicht zurückkommen mag? Wie sag ich, dass ich keine Verantwortung übernehmen kann …und dass ich kein Geld schicken werde, weil ich nichts habe?“ weiterlesen
While his guitar gently weeps
Es wird Frühling,- so ging’s vor ein paar Monaten los mit dem Versuch, meine Eindrücke aus unseren Begegnungen und kurzen Gesprächen niederzuschrieben. Inzwischen haben wir Ende Juni. Er steht noch da. Jeden Morgen doch vorab kurz- Ich bin keine Heldin im Schreiben. Ich assoziiere. So passt es für mich im Moment. Vielleicht kommt ja so„While his guitar gently weeps“ weiterlesen
Would you like to live in Samos?
-for my Greek Friends: English below- diese Frage hatte ich befürchtet. Sie traf mich eben mit voller Wucht. Was antworten? Dort leben Menschen, die ich sehr sehr sehr gerne habe. Es ist ein Ort, an dem ich mich wohl fühle. Wo ich mich erhole, auftanke, neue Ideen bekomme, mich frei fühle, tun und lassen kann,„Would you like to live in Samos?“ weiterlesen
…und los gehts
….. der Sommer war sehr groß Nach längerer Pause wieder im Garten gearbeitet ….. der Sommer war sehr groß …if you have to emigrate and do not know how to settle down again and take new root in a new place, find a piece of land and live with becoming and growing and passing away„…und los gehts“ weiterlesen
Herbst, es regnet…..
….der Sommer war sehr groß Work in progress – ich schreib mal los,- bis ich kalte Füsse bekomme. Hier stehen grüne Tomaten im Trockenen. Die Kartoffeln sind im Keller. Salbeilikör steht in Flaschen im Regal. Viele Gläser mit Zucchini in Knoblauchöl stehen im Schrank. Die südlichen Zimmerpflanzen waren den Sommer über in der Erde, sind„Herbst, es regnet…..“ weiterlesen
